Anlaufstelle für Straffällige

Kontakt:
04141 - 3013
04141- 54 15 14
Arbeitsschwerpunkte:
- Straffälligenhilfe / Inhaftierung / Haftentlassung
Sprachen:
Deutsch | Englisch
Beschreibung:
Straffälligenhilfe der Diakonie in Stade
Anlaufstellen für Straffällige
Die freie Straffälligenhilfe in Niedersachsen
Unsere Angebote
Wir beraten und unterstützen Menschen, die straffällig geworden sind. Wir besuchen Sie im Gefängnis. Unsere Hilfe fängt in der Untersuchungshaft an und geht bei der Entlassungsvorbereitung weiter. In unseren Anlaufstellen beraten wir Sie auch in der Freiheit beim Neubeginn.
Wir unterstützen auch Ihre Angehörigen.
Wichtige Grundlagen unserer Arbeit
– die Zusammenarbeit ist freiwillig: Sie entscheiden selbst, ob Sie unsere Hilfen annehmen wollen
– die Gespräche sind vertraulich
– die Beratung ist kostenlos
wir vermitteln bei Bedarf weitere Hilfeangebote.
Beratung und Unterstützung
Menschen, die aus dem Gefängnis entlassen werden, stehen vor vielen Herausforderungen. Auch Straffälligen ohne Hafterfahrung und Angehörigen stehen unsere Angebote zur Verfügung.
Wir beraten und unterstützen Sie bei diesen Fragen:
– Beratung und Antragstellung für Sozialleistungen
– Finanzielle Angelegenheiten und Geldverwaltung
– Suche nach einer Unterkunft
– Suche nach einer Arbeitsstelle
– Schuldenregulierung
– Beratung bei persönlichen Problemen, Suchtproblemen, Beziehungskonflikten
Wir verfügen über ein Übergangswohnheim mit zehn Plätzen für Menschen, die aus der Haft entlassen sind oder von Haft bedroht sind
Haftvermeidung
Haftstrafen sind grundsätzlich das letzte Sanktionsmittel. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, sollte deshalb eine Haftstrafe vermieden werden. Dafür setzen wir uns ein, und wir halten Angebote bereit, die bei der Haftvermeidung und bei der Haftverkürzung helfen können. Straffällige werden oft zu einer Geldstrafe verurteilt. Manche können diese nicht bezahlen und sollen darum für eine Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis. Wir können Ihnen dabei helfen, Ihre Geldstrafe in Raten zu bezahlen, damit Sie nicht inhaftiert werden.
Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Erarbeitung einer zufriedenstellenden Lebenssituation und bieten Ihnen dazu unsere Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen an.
Wenn Sie inhaftiert sind:
Wir wollen Ihnen dabei helfen, dass der Neuanfang gelingt. Für die Entlassungsvorbereitung ist es von Vorteil, wenn Sie spätestens drei Monate vor der Haftentlassung Kontakt zu uns aufnehmen.
Dies ist besonders wichtig, wenn nach der Inhaftierung keine Unterbringung vorhanden ist und Sie sich um einen Platz in unserem Wohnprojekt bewerben wollen.
Wir kommen regelmäßig für Sprechstunden in die Justizvollzugsanstalt in Bremervörde und in JVA für Frauen in Vechta. Wir stehen Ihnen dort gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Die genauen Termine erfahren Sie über Aushänge oder über den dortigen Sozialdienst.
Die Kontaktaufnahme kann telefonisch oder schriftlich erfolgen. Sie können aber auch den sozialen Dienst der JVA bitten, den Kontakt zu uns herzustellen.
Telefonische Erreichbarkeit:
montags – freitags 9 – 12 Uhr
Sie erreichen uns für
Terminvereinbarungen unter
Telefonisch: 04141 – 3013
Per E-Mail: straffaelligenhilfe.stade@evlka.de