Beratungsstelle Arbeit / Jugend- und Familiendienst e. V.

Kontakt:
05971 - 91 44 81 60
05971 - 91 44 818
Arbeitsschwerpunkte:
- Allgemeine Sozial- und Existenzsicherungsberatung
- Arbeits- und Berufsberatung / Bildungsberatung und -träger
Beschreibung:
Die BsA stellt sich vor...
Der jfd ist Träger der Beratungsstelle Arbeit in Rheine. Wir sind Ansprechpartner für alle Ratsuchenden im Kreis Steinfurt.
Hauptziel der Beratungsstelle ist die Aktivierung und Stabilisierung Arbeitsloser, insbesondere Langzeitarbeitsloser und von Langzeitarbeitslosigkeit Bedrohter mittels Beratung, Begleitung und Unterstützung.
Wir sind unabhängig und beraten vertraulich, kostenlos und persönlich vor Ort. Durch unser Online-Beratungsangebot können wir kontaktlos per "Zoom" beraten. Hierfür benötigen die Ratsuchenden lediglich ein Tablet, ein Smartphone oder einen PC.
Allgemein
Mit den Beratungsstellen Arbeit stehen für Menschen ohne Arbeit oder in schwierigen Beschäftigungssituationen fachlich qualifizierte Beratungsangebote bereit. Die Beratungsstellen Arbeit sind ortsnahe und professionelle Anlaufstellen, die behördenunabhängig Unterstützung, Beratung und Begleitung bieten.
Die vom Europäischen Sozialfonds (ESF) ko-finanzierten Beratungsstellen Arbeit führen seit Januar 2021 die Leistugen der Erwerbslosenberatungsstellen fort und greifen danebend ie Beratung gegen Arbeitsausbeutung neu auf.
Beratung
Die Beratungsstellen Arbeit führen zum einen die Angebote der bisherigen Erwerbslosenberatungsstellen fort: Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen finden hier weiterhin Rat zu Qualifizierung und Beschäftigung, zur Integration in den Arbeitsmarkt sowie Unterstützung bei wirtschaftlichen, psychosozialen und sozialrechtlichen Fragen.
Zugleich haben die Beratungsstellen Arbeit einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Information und Beratung gegen Arbeitsausbeutung.
Außerdem werden in ganz Nordrhein-Westfalen flächendeckend an allen Standorten der Beratungsstelle Arbeit niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten anbeboten.
Die Einrichtungen eröffnen Wege zu weiteren Hilfeangeboten und stellen die erforderlichen Kontakte her. In der Beratung wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Sprachdiensten gelegt, um möglichst eine Verständigung in der Landessprache zu gewährleisten.
Einen wichtigen Teil der Beratungsarbeit bildet außerdem die Unterstützung der Ratsuchenden bei der Suche nach Rechtsanwälten.
Die Beratung findet aufsuchend vor Ort, in Sprechstunden, telefonisch oder digital statt.
Zielgruppen
Mit den Beratungsstellen Arbeit wird die Berautung und Begleitung erwerbsloser Menschen, von Arbeitslosigkeit bedrohter Menschen, Berufsrückkehrender, Beschäftigter mit aufstockenden SGB II-Leistungen sowie von Menschen, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind, gefördert.
Die Beratungsstellen Arbeit bieten Orientierung, Beratung und Begleitung und sind als Anlaufstelle offen für alle ratsuchenden Menschen, die von Arbeitslosigkeit, prekärer Beschäftigung oder Arbeitsausbeutung betroffen oder bedroht sind.
Die Beratungsstellen Arbeit beraten kostenfrei und vertraulich, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder der sexuellen Orientierung.
Arbeitsausbeutung
Als ausbeuterisch sind Beschäftigungsverhältnisse einzuordnen, bei denen vorgeschriebene - gerechte und angemessene - Arbeitsbedingungen umgangen werden, beispielsweise durch die Umgehung des gesetzlichen Mindestlohnes, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz oder fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Beratungsnetzwerk gegen Arbeitsausbeutung
Mit dem landesweiten Netzwerk gegen Arbeitsausbeutung wird in Nordrhein-Westfalen eine flächendeckende, kostenlose und leicht zugängliche Beratungsstruktur eingerichtet. Die einzelnen Angebote berücksichtigen die verschiedenen Beratungsbedarfe der in- und ausländischen Beschäftigten, ergänzen sich und stehen in engem Austausch miteinander.
Die Beratungsstellen Arbeit sind ein zentraler Bestandteil des landesweiten Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung. Hierfür kooperieren die Beratungsstellen unter anderem mit den bestehenden landes- und bundesgeförderten Beratungsprojekten für Arbeitnehmerfreizügigkeit, faire Mobilität und faire Integration sowie mit lokalen Netzwerkpartnern.