Pflasterstub‘ - Tagesstätte, medizinische Ambulanz und Beratungsstelle für wohnungslose Menschen
Kontakt:
0761 - 7903 - 1158 / -1150 / -1160 Mo-Fr. 7-12 Uhr
Arbeitsschwerpunkte:
- Wohnungsnotfall-, Obdachlosen- und Wohnungslosenhilfe
weiterer Arbeitsschwerpunkt:
Medizinische Ambulanz mit pflegerischem und ärztlichem Personal
Sprachen:
Deutsch | Englisch | Französisch | Spanisch
weitere Sprache:
Mit Hilfe von Dolmetscherdiensten sind auch weitere Sprachen wie bspw. rumänisch, ungarisch, serbokroatisch, etc. möglich
Beschreibung:
Die Pflasterstub' ist eine Einrichtung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. in Zusammenarbeit mit den Freiburger Ordensgemeinschaften. Zielgruppe der Einrichtung sind wohnungslose Personen, die ohne festen Wohnsitz auf der Straße, bei Bekannten, in der Notübernachtung, in Obdachlosenunterkünften oder in anderen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe leben.
Die Pflasterstub` besteht seit 1995. Die Einrichtung hat von Montag bis Freitag jeweils von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet und wird täglich von bis zu 120 Personen aufgesucht. Viele Gäste nutzen hierbei die Angebote der Einrichtung mehrmals am Tag. Im Winter hat die Pflasterstub` zusätzlich jeden zweiten Samstag und einmal in der Woche nachmittags geöffnet.
Die Räumlichkeiten der Pflasterstub` befinden sich in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V., Herrenstraße 6, 79098 Freiburg. Fachlich zugeordnet ist die Einrichtung der Abteilung Wohnen und Beratung.
In der Tagesstätte wird Mo bis Fr von 7-10:30 Uhr kostenloses Frühstück angeboten und es gibt über die ganze Öffnungszeit von 7-12 Uhr Zugang zu Sanitäreinrichtung ( Dusche, WC), frischer Kleidung sowie Möglichkeiten der Internetnutzung (PC und WLAN) und zum Aufladen von digitalen Geräten. Zudem kann Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Je nach Kapazität können Schließfächer vergeben werden.
In der medizinischen Ambulanz bieten ärztliche (Mo und Do ab 11:30) und pflegerische (bis zu 5 mal pro Woche) Fachkräfte ihre Dienste, auch für nicht krankenversicherte Personen, an. Von kleinen Wundversorgungen über (zahn-)ärztliche oder psychologische Beratung bis hin zu Überweisungen zu fachärztlichen Stellen ist in der medizinischen Ambulanz vieles möglich.
In Beratungsgesprächen mit den Sozialarbeitenden werden Informationen zu den verschiedenen Hilfsangeboten für wohnungslose Menschen, Unterstützung in lebenspraktischen Angelegenheiten sowie Beratung und Begleitung bei persönlichen Schwierigkeiten (Geld, Sucht, Krise, Wohnen, Arbeit, etc.) angeboten. In dem Zuge ist es möglich eine Postersatzadresse einzurichten oder eine Geldverwaltung abzusprechen.